Eigenverbrauch
Der Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt oder Betrieb verbraucht wird, ohne ins öffentliche Netz eingespeist zu werden.
Was ist Eigenverbrauch?
Eigenverbrauch bezeichnet den Teil des Stroms aus Ihrer Photovoltaikanlage, den Sie direkt selbst nutzen. Strom, den Sie nicht verbrauchen, wird ins öffentliche Netz eingespeist – dafür erhalten Sie die Einspeisevergütung.
Warum ist Eigenverbrauch wichtig?
Selbst genutzter Solarstrom spart Ihnen die Kosten für Netzstrom. Da der Strompreis deutlich höher liegt als die Einspeisevergütung, lohnt sich ein hoher Eigenverbrauchsanteil wirtschaftlich. Je mehr Sie selbst verbrauchen, desto rentabler ist Ihre Anlage.
Wie erhöhe ich meinen Eigenverbrauch?
- Verbrauch anpassen: Waschmaschine, Geschirrspüler und andere Großverbraucher tagsüber laufen lassen, wenn die Anlage produziert.
- Stromspeicher: Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Strom für die Abend- und Nachtstunden.
- Wärmepumpe oder Wallbox: Zusätzliche elektrische Verbraucher erhöhen den Eigenverbrauch sinnvoll.
Typische Werte
Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauchsanteil bei einem Einfamilienhaus typischerweise bei 25 bis 35 Prozent. Mit einem passend dimensionierten Speicher steigt er auf 60 bis 80 Prozent.