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Lexikon

kWp (Kilowatt Peak)

Die maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen – also die Nennleistung, die ein Modul oder eine Anlage unter idealen Laborbedingungen erreicht.

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Elektro-Innung

Was bedeutet kWp?

kWp steht für Kilowatt Peak – die Spitzenleistung einer Solaranlage. Dieser Wert wird unter genormten Testbedingungen gemessen: 1.000 Watt Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter, 25 Grad Celsius Modultemperatur und definiertes Lichtspektrum. In der Praxis erreichen Module diese Bedingungen selten exakt, aber der Wert dient als einheitliche Vergleichsgröße.

Wie viel Strom erzeugt ein kWp?

Die tatsächliche Stromproduktion hängt vom Standort, der Ausrichtung und der Verschattung ab. In Süddeutschland können Sie mit etwa 950 bis 1.050 Kilowattstunden pro kWp und Jahr rechnen. Eine Anlage mit 10 kWp erzeugt also rund 9.500 bis 10.500 kWh im Jahr.

Welche Anlagengröße passt?

Die passende Größe richtet sich nach Ihrem Stromverbrauch und der verfügbaren Dachfläche:

  • Einfamilienhaus (3.500–5.000 kWh/Jahr): 6 bis 10 kWp
  • Einfamilienhaus mit Wärmepumpe oder Wallbox: 10 bis 15 kWp
  • Mehrfamilienhaus oder Gewerbe: 15 kWp aufwärts

Als Faustregel gilt: Pro kWp benötigen Sie etwa 5 bis 6 Quadratmeter Dachfläche bei modernen Modulen.

Was kostet ein kWp?

Die Kosten pro kWp sind ein guter Vergleichsmaßstab für Angebote. Sie umfassen Module, Wechselrichter, Montage und Anschluss. Grundsätzlich gilt: Größere Anlagen sind pro kWp günstiger als kleine, weil die Fixkosten auf mehr Leistung verteilt werden.

Achten Sie beim Angebotsvergleich darauf, dass die gleichen Leistungen enthalten sind. Der kWp-Preis allein sagt nichts über die Qualität der Komponenten oder der Installation aus.

Fragen?

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