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Lexikon

Wechselrichter

Ein elektronisches Gerät, das den Gleichstrom (DC) einer Photovoltaikanlage in netzkonformen Wechselstrom (AC) umwandelt, damit er im Haushalt genutzt oder eingespeist werden kann.

Meisterbetrieb
HWK Freiburg
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Elektro-Innung

Was macht ein Wechselrichter?

Ihre Solarmodule erzeugen Gleichstrom. Ihre Steckdosen liefern Wechselstrom. Der Wechselrichter übernimmt die Umwandlung dazwischen. Ohne ihn können Sie den Solarstrom weder im Haushalt nutzen noch ins Netz einspeisen. Er ist das zentrale Steuerungselement jeder PV-Anlage.

Welche Typen gibt es?

  • String-Wechselrichter: Der Standard für die meisten Hausanlagen. Mehrere Module werden in Reihe geschaltet und über einen zentralen Wechselrichter betrieben. Bewährt, kosteneffizient und zuverlässig.
  • Hybrid-Wechselrichter: Kombiniert die Umwandlung von Solar- und Speicherstrom in einem Gerät. Sinnvoll, wenn Sie einen Stromspeicher haben oder nachrüsten wollen.
  • Mikrowechselrichter: Sitzt direkt am einzelnen Modul. Jedes Modul arbeitet unabhängig. Vorteil bei Teilverschattung, aber höhere Anschaffungskosten.

Worauf kommt es an?

Der Wirkungsgrad eines guten Wechselrichters liegt heute bei 97 bis 98 Prozent. Das heißt: Nur 2 bis 3 Prozent der erzeugten Energie gehen bei der Umwandlung verloren. Wichtig ist auch die richtige Dimensionierung – der Wechselrichter muss zur Leistung Ihrer Module passen.

Lebensdauer und Wartung

Ein Wechselrichter hält in der Regel 10 bis 15 Jahre. Die Solarmodule selbst halten deutlich länger. Planen Sie also mindestens einen Austausch während der Lebensdauer Ihrer Anlage ein. Die meisten Hersteller bieten 5 bis 10 Jahre Garantie, oft verlängerbar auf 15 oder 20 Jahre.

Der Wechselrichter sollte an einem kühlen, trockenen Ort montiert werden. Hohe Umgebungstemperaturen reduzieren die Leistung und die Lebensdauer.

Fragen?

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